Breathing Earth - Susumu Shingus Traum

Kinostart: 27.12.2012

Breathing Earth - Susumu Shingus Traum

Ein Film von Thomas Riedelsheimer

Nach RIVERS AND TIDES, TOUCH THE SOUND und SEELENVÖGEL der neue Film von Thomas Riedelsheimer

Eine Reise um die Welt mit dem japanischen Künstler Susumu Shingu auf der Suche nach inneren und äußeren Orten und der Energie von Wind und Wasser.

Zum Film

Seit vielen Jahren arbeitet der japanische Künstler Susumu Shingu mit Wind und Wasser. Die Skulpturen des heute 75jährigen geben den verborgenen Energien dieser Elemente Gestalt. Es sind Kunstwerke, die den Betrachter tief berühren, vielleicht weil sie in fließender, unvorhersehbarer, ständig sich verändernder Bewegung und ihrer ganz eigenen Schönheit ein Lebensprinzip verkörpern. Der Dialog mit der Natur, aus dem sie entstehen, setzt sich beim Betrachter fort. Der Wind, der die Skulpturen bewegt, ist der gleiche, den auch wir spüren. Sie lassen sich von ihm tragen, nehmen ihn auf, verändern sich auf immer andere Weise und lassen ihn weiterziehen.

Thomas Riedelsheimer hat den zurückhaltenden, charismatischen Künstler rund um die Welt begleitet, nach Süditalien, Paris, ins Ruhrgebiet, in die Türkei, nach Mexiko – und immer wieder in sein Atelier im japanischen Sanda.

Im Zentrum der Reisen steht Susumu Shingus Traum von „Breathing Earth“: ein Dorf zu schaffen, das aus den natürlichen Energiequellen von Wind und Sonne versorgt wird, einen Ort der Inspiration und Begegnung, getragen von einer Philosophie der Achtsamkeit. Nun ist er gemeinsam mit seiner Frau Yasuko unterwegs, um einen Ort für die Verwirklichung seines Traums zu finden und Sponsoren und Partner davon zu überzeugen, welchen Beitrag die Kunst für die Entwicklung eines gesünderen Umgangs mit unserem Planeten liefern kann.

In wunderbaren, überraschenden, aufmerksamen Kinobildern erzählt BREATHING EARTH – SUSUMU SHINGUS TRAUM von der Kunst Susumu Shingus, seiner lebenslangen Beschäftigung mit dem Wind, seiner Neugier, Lebensklugheit und Lebensfreude: Ein Film über den Wind und die Kunst, über Liebe, Respekt und die Wirklichkeit von Träumen.

Breathing Earth - Susumu Shingus Traum

Regie, Kamera, Schnitt: THOMAS RIEDELSHEIMER
Kameraassistenz: JÜRGEN KEMMER sowie ISABEL ALVAREZ, CHRISTIAN TEMME
Originalton: SHINYA KITAMURA sowie PEDRO MEIJO, BRIAN HOWELL, GERRIT LUCAS, ANNA BRASS, STEFAN TOLZ
Sound Design: NICO KREBS
Mischtonmeister: HUBERTUS RATH
Musik: STEPHAN MICUS
Line Producer: KATHARINA JAKOBS
Production Manager: ROHANNA LAW, DAVE TARVIT
Redaktion: SABINE ROLLBERG
Produzenten: STEFAN TOLZ, LESLIE HILLS
Eine Produktion von FILMPUNKT und SKYLINE in Koproduktion mit WDR in Zusammenarbeit mit ARTE
Produktion mit Unterstützung von JOHN CAULKINS und YLE Gefördert von FFA, FILM- UND MEDIENSTIFTUNG NRW, BKM, DFFF, THE NATIONAL LOTTERY / CREATIVE SCOTLAND Verleih gefördert von FILM- UND MEDIENSTIFTUNG NRW und BKM


Pressestimmen

„Ein faszinierender Dokumentarfilm, brillant gefilmt!“ Rheinische Post

„Das feinfühlige Porträt des faszinierenden ‚Künstlers des Windes’ Susumu Shingu und ein spannender Dialog mit der Natur … Die Herausforderung, scheinbar Unsichtbares zu visualisieren, ist Thomas Riedelsheimer meisterhaft geglückt. Die leiche Bö, die das Wasser eines Teichs kräuselt und dabei in flüssiges Silber taucht, oder ein Blatt, das sich wie an einem Silberfaden im Wind dreht, entfalten durch ihre Schönheit einen fast meditativen Sog. Seine betörende Mischung aus Konzept, Intuition und Improvisation spürt Phänomene auf, die uns unweigerlich mit der Natur verbinden. Die organische Musik des Klangkünstlers Stephan Micus unterstreicht diese elementare Aussage auf kongeniale Art und Weise.“ Programmkino.de

„Susumu Shingus Werke transportieren Lebensweisheit. Es geht darum, im Rhythmus der Natur zu schwingen. Angesichts der ungebrochen starken Atomlobby in Japan erscheint Susumu Shingu wie ein Don Quijote, der für Windmühlen kämpft.“ Leipziger Volkszeitung

„Susumu Shingu versucht, den Wind sichtbar zu machen. Schwebend leichte Skulpturen baut er, die sich durch den kleinsten Lufthauch bewegen. In großer Zahl schwimmen diese geflügelten Mobiles auf dem See vor seinem Atelier undd tanzen, kreisend, zur Musik des Windes. Auf einem Reisfeld spiegeln sich die riesigen, dünnhäutigen Schwingungen im Wasser zwischen den Setzlingen. Mit einem langen Verweilen der Kamera auf diesem Spiegelspiel von Wind und Wasser beginnt der Film. (...) Wir alle wissen um die raue Wirklichkeit des Windes, und können, einen Film lang, der Einladung folgen, uns ruhig und ohne Druck zu verlieren in der Betrachtung einer Schönheit, die gelassen verschmäht, uns zu zerstören.“ Berliner Zeitung

„Einfühlsam wie eine sanfte Brise.“ Natur

„Susumu Shingu liebt die Natur. Der japanische Künstler sieht seine Erfüllung darin, mit ihren ureigenen Kräften zu arbeiten, sei es Wind oder auch Wasser. Berühmt sind seine kleinen und großen Windskulpturen, die er an verschiedenen Orten installiert und die nur von natürlicher Energie angetrieben werden. (...) Thomas Riedelsheimer porträtiert gleichzeitig den Künstler und seine Kunst. Die Bilder, die Riedelsheimer einfängt, sind wunderschön fotografiert und entfalten durch ihre Schönheit und die fließenden Übergänge beim Betrachten eine fast meditative Wirkung. Nie gerät dabei in Vergessenheit, worum es dem klugen, stillen und so sympathischen Künstler geht. Er möchte das Bewusstsein der Menschen für die Welt öffnen und ihre Kräfte sichtbar machen. Denn immer wenn der Wind weht, so Susumu Shingu, dann atmet die Erde. Ein besonders wertvoller Künstlerfilm mit grandiosen Bildern und einer wichtigen Botschaft für uns alle.“ FBW, Jurybegründung »Besonders Wertvoll«

„Susumu Shingu arbeitet mit Elementen Wie Wind und Wasser und kreiert wunderbare Skulpturen, mit denen er den Kräften der Erde Ausdruckverleiht. Thomas Riedelsheimer hat die poetisch-meditative Kraft dieser Kunst in Bildern von großer Strahlkraft kongenial eingefangen. In Mexiko hat er Shingu inmitten eines Schmetterling-Schwarms eingefangen. Den Klangen von abertausenden Flügeln vergisst man lange nicht.“ TIP

„Die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen, ist eine Fähigkeit, die man nicht erlernen kann, sondern die man sich bewahren muss. Sie verbindet den Filmemacher Thomas Riedelsheimer mit dem Künstler Susumu Shingu. (...) Riedelsheimer ist ein filmischer Synästhethiker. Er transponiert bildende Kunst und Musik in sein Medium, übersetzt sie in bewegte, vielgestaltige Bilder, ohne dabei in einen erläuternden Gestus zu verfallen. Es geht ihm nicht darum, Kunstwerke zu zeigen, sondern die Werke und ihre Künstler, Musik und Natur fühlbar zu machen. Gleichsam intuitiv entwickeln sich seine essayistischen Künstlerporträts zu tiefgreifenden Betrachtungen über das Leben und die Kunst. (...)
Susumu Shingus Leidenschaft gilt dem Wind, er ist in seinen Augen „das Atmen der Erde“. Mit seinen Skulpturen fängt er den Wind ein und lässt ihn wieder frei, macht Unsichtbares sichtbar. Riedelsheimer zeigt Kunst und Künstler im Kontext der Natur, er sucht durch das Auge seiner Kamera den künstlerischen Prozess: Shingus „Dialog mit der Natur“. Und ganz nebenbei erzählt der Film auch die Geschichte der Liebe von Susumu und seiner Frau Yasuko und ihrer fast symbiotischen Zusammenarbeit.“ Film-Dienst

„Die Kraft von Wind und Wasser … Man sieht bei den zarten, beweglichen Skulpturen Susumu Shingus nicht nur das von Menschenhand gemachte, sondern stets auch das Wirken der Elemente. Der japanische Künstler Susumu Shingu wirkt in diesem Film wie ein leiser Prophet der Energiewende.“ Stuttgarter Zeitung

„Thomas Riedeslheimer gelingen mit Breathing Earth drei Filme in einem: ein Naturfilm, eine Liebesgeschichte und ein einfühlsames Künstlerporträt.“ Hannoversche Allgemeine

„Susumu Shingu und seine Frau Yasuko scheinen das zu leben, wovon sie reden – sie haben offenbar über die Jahre viel vom Wind gelernt. Es ist faszinierend mitanzusehen, wie frisch das Miteinander der beiden ist, wie offen und neugierig sie gegenüber ihrer Umwelt und den ihnen begegnenden Menschen sind. ‚Der Wind kennt keinen Widerstand’, sagt Susumu Shingu und meint wohl auch ein bisschen sich selbst und sein Handeln damit. Charismatisch und zurückhaltend, bisweilen kindlich naiv und ausgesprochen humorvoll, widersetzt er sich mit seiner Öko-Utopie gelassen dem Zeitgeist und hält an seinen Ideen fest, aufgrund seiner Erfahrungen mit der Natur und seinem tiefen Respekt ihr gegenüber.“ Kino-Zeit

„Faszinierende kinetische Skulpturen … Riedelsheimer fängt in seinen Bildern sowohl den Wind als auch die Kunst und die Lebensphilosophie Suhingus ein. Wie sagt der Architekt Renzo Piano im Film anlässlich einer Shingu-Ausstellung so schön: Er ist ein Kind von 7 mal 10 Jahren!“ Zitty

Regiestatement

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